von Jörg Prophet | Juli 10, 2019 | Allgemein
Trotz angeblicher Millionenschwemme noch kein Stein gesetzt: Wie konkret ist die Pflichtaufgabe ‚Feuerwehrneubau‘ in der Umsetzung?
Wo
bewegen sich die Kosten heute?
„Wie ist der Stand des Baus der neuen Nordhäuser Feuerwache? Trotz
angeblicher Geldschwemme in der Stadtkasse ist für dieses
Pflichtaufgaben-Projekt bis heute noch kein Stein gesetzt. Ist die Finanzierbarkeit
überhaupt noch gegeben?“
Das möchte jetzt Jörg Prophet, AfD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat,
in einer schriftlichen Anfrage vom Nordhäuser Oberbürgermeister wissen. „Herr
Buchmann hat das Vorhaben ausdrücklich zur Chefsache erklärt und an sich
gezogen mit dem Versprechen der Beschleunigung.“
Im Stadtratsbeschluss Nr. 1192 vom Oktober 2018 sei die Rede von, „Kosten
in Höhe von ca. 15 Millionen Euro zur Realisierung“ gewesen, von „zukünftigen
Planungskosten von 1,7 Millionen Euro“, sowie von „einer Zahlung von 1,02
Millionen Euro an die SWG für sonstigen Aufwendungen“ als frühere Bauherrin.
„Ich möchte wissen, bei wie viel Millionen sich insbesondere die damals
mit 15 Millionen geplanten Baukosten mit Stand heute bewegen, ob und wie sich
die Planungskosten entwickelt haben“, so der AfD-Fraktionsvorsitzende. „Und
natürlich möchte ich auch konkret zu allen anderen Ausgabepositionen dieses
Projektes einen Vergleich zwischen den ehemals geplanten Kosten und den aktuell
zu veranschlagenden Kosten. Da ich davon ausgehe, dass es ein klares Projektmanagement
für diese Vorhaben gibt, müssten die aktuellen Zahlen sofort greifbar sein. Und
ich möchte wissen, woher die evtl. höheren Baukosten genommen werden. Denn auch
für die Theatersanierung waren die Kosten urplötzlich um 4 Millionen gestiegen.“
Hinzu komme, dass bereits 2018 durch den Oberbürgermeister ein
Aufstocken des Rathauspersonals wegen der Großprojekte Feuerwehr und Theater
angekündigt worden sei. „Wieviel Personal wurde für diese Projekte inzwischen
extra eingestellt? Um wieviel tausend Euro stiegen dadurch die Personalkosten
für die Stadt?“ – auch das möchte Prophet vom Oberbürgermeister wissen. „Es
kann nicht sein, dass die Zahl der Mitarbeiter im Rathaus aufgestockt wird,
sich aber bei so einem wichtigen Projekt wie der Feuerwehr so wenig bewegt.“
„Wir wollen in Erfahrung bringen, wie der aktuelle Zeitplan für den Bau
aussieht – und zwar monatsgenau“, so Herr Prophet weiter.
Es sei nur schwer nachzuvollziehen, dass eine städtische Pflichtaufgabe
bis heute nicht sichtbar in Angriff genommen worden sei, die Stadt Nordhausen sich
aber u .a. ein Fest nach dem anderen leiste. „Ich hoffe, meine Vermutung
bestätigt sich nicht. Aber ich habe das Gefühl, dass das Vorhaben des
Feuerwehrbaus das Rathaus vor komplexe Herausforderungen stellt. Anders ist
nicht zu erklären, dass das von allen Seiten auch im Wahlkampf immer wieder
publikumsträchtig vermarktete Thema ‚Feuerwehrneubau‘ keinen Fortschritt
verzeichnet, wie dies übrigens auch beim Industriegebiet ‚Goldene Aue‘ bis
heute der Fall ist. Jeder Tag Verzögerung kostet, inklusive durch unnütze Streitgkeiten
mit dem Landratsamt, den Steuerzahlern tausende Euro. Deshalb fordern wir jetzt
als AfD im Stadtrat vom Stadtoberhaupt vollständige Transparenz.“, so der
Fraktionsvorsitzende. Denn: Trotz angeblicher Millionenschwemme ist noch kein
Stein gesetzt. Daher: Wie konkret ist die Pflichtaufgabe ‚Feuerwehrneubau‘ in
der Umsetzung? Und wo bewegen sich die Kosten heute?
von Jörg Prophet | Juli 10, 2019 | Allgemein
Was Herr Hans-Georg Müller von der Nordhäuser SPD Ende Juni verkündet hat, war das große „Wünsch Dir was“ der Kommunalpolitik. Ein Kommentar von Jörg Prophet…
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von Jörg Prophet | Juni 30, 2019 | Allgemein
Am 3. Juli 2019 findet die letzte Stadtratssitzung vor der Sommerpause statt. Es wird eine heiße Sitzung, nicht nur klimatisch.
Neben einer geänderten Geschäftsordnung – mit deren Hilfe mehr Öffentlichkeit entstehen soll – einer angepassten Hauptsatzung, der Besetzung einer Vielzahl von Ausschüsse und Aufsichtsratsmandaten, kommt es im Tagesordnungspunkt 15 und 16 zur bereits aus der ersten Sitzung verschobenen Wahl des Vorsitzenden des Stadtrates und seines Stellvertreters.
Natürlich respektiert die AfD-Fraktion das Vorschlagsrecht der stärksten Fraktion: das der CDU. Aber gibt es jemanden, der den Wählerauftrag ernst nimmt und sich mit den Stimmen der AfD wählen lässt, oder kommt es wieder zur früh-herbstlichen Einheitsfront aus CDU, Linke und SPD?
So geschehen im Kreistag, als es durch Bildung einer gemeinsamen Liste dieser ‚dreisten Drei‘ dazu kam, dass kein Mitglied der AfD-Kreistagsfraktion in den Verwaltungsrat der Sparkasse einzog.
Herr Primas, Frau Ministerin Keller und Frau Rinke – gemeinsamer Schulterschluss der nächsten Erfurter Koalition der Verweigerung?
Die CDU – konservativ oder links taumelnde Anbiederung? Sicher ist im Moment: wer CDU ankreuzt, bekommt LINKS.
Es wird heiß im Juli 2019.
Ihr
Jörg Prophet
von Jörg Prophet | Juni 28, 2019 | Allgemein
Eine Woche sind seit den Rangeleien auf dem Petersberggelände vergangen. Die AfD-Nordhausen bat die Stadt- und Kreisverwaltung um eine Stellungnahme.
Er kenne das Gelände aus seiner Zeit als Verantwortlicher, gab Landrat Matthias Jendricke als Antwort auf der ersten Kreistagssitzung am 26. Juni 2019. Ansprechpartner für solche Themen seien immer die Polizei und die Stadt hätte jederzeit die Möglichkeit, einen privaten Wachdienst zu engagieren.
„Da hatte ich mir mehr versprochen, vielleicht einen Verweis an die zuständigen Ausschüsse. Leider Fehlanzeige!“, so Jörg Prophet, der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Kreistag.
Das Thema Petersberg hatte noch am
vergangenen Wochenende die Gemüter der Bürger stark bewegt. „Wir hatten
versprochen, das Thema in Kreis und Stadt vorzutragen, beide Verantwortlichen
für ein gemeinsames Handeln zu gewinnen.“, so Prophet weiter.
Sicher ist es unserer Unerfahrenheit zu
zurechnen, aber wir sind immer noch überzeugt, dass ein gemeinsam abgestimmtes
Vorgehen von Jugendamt, Sozialamt, Migrationsbeauftragten, Ordnungsamt und
natürlich der Polizei den Bürgern eine Lösung gebracht hätte.
So bleibe festzuhalten: die Probleme
kommen von außen in die Kommunen und werden dann hin und her geschoben.
Verlierer ist der Bürger und die jungen Leute, denn von allein wird da nichts
besser. Bislang habe sich die Stadtverwaltung Nordhausen nicht zu den Vorgängen
auf dem Petersberg geäußert.
„Ich sehe hier keine funktionierende Integration, ich sehe hier nur ein stetiges Mehr an Problemen und bislang hat das Thema leider auch nur uns als AfD interessiert.“, so Prophet abschließend.
von Jörg Prophet | Juni 28, 2019 | Allgemein
In der konstituierenden Sitzung des Kreistages am 26. Juni 2019 ging es neben der notwendigen Bürokratie auch um Beschlüsse auf sportlicher und kultureller Ebene, aber auch um Sachentscheidungen mit erheblichen finanziellen Auswirkungen für die Zukunft.
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von Redaktion | Juni 25, 2019 | Allgemein
Die auf nnz-online am 22. Juni 2019 formulierte Kritik des Thüringer Lehrerverbandes (tlv) am Einstellungsverfahren in den Schuldienst trifft einen neuralgischen Punkt, meint Andreas Leupold vom AfD Regionalverband Nordhausen. (mehr …)
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