Kerstin Düben-Schaumann (AfD) fordert: Unkomplizierten Nordhäuser Ideenwettbewerb statt aufwändigen nationalen Verfahren für Neubauten der SWG
Für die Wohnblocks auf der Westseite der Rautenstraße – wo die SWG wegen gravierenderBauschäden nun Abriss und komplette Neubauten plant – fordert Stadträtin Kerstin Düben-Schaumann eine klare Kurskorrektur: Statt eines aufwändigen nationalen städtebaulichenWettbewerbs soll Nordhausen auf die Kompetenz seiner eigenen Architektinnen und Architektensetzen. “Wir müssen weg von den althergebrachten, teuren deutschlandweiten Wettbewerbsritualen.Hier sollten lokale, regionale Planer und Architekten Ideen entwickeln dürfen. Die SWG steht vor einergroßen Aufgabe. Ein Neubau an dieser Stelle prägt das Herz der Stadt“, sagt Düben-Schaumann.„Gerade deshalb brauchen wir Ideen, die Nordhausen kennen, fühlen und verstehen. Ein geeignetesFormat dafür lässt sich mit Sicherheit unbürokratisch und schnell finden.”Die SWG hatte angekündigt, für die neuen Wohnblöcke einen bundesweiten Architektenwettbewerbzu prüfen. Für Düben-Schaumann ist das der falsche Weg: „Ein nationaler Wettbewerb ist teuer,langwierig und bringt oft Entwürfe, die auf dem Papier gut aussehen – aber nicht zu Nordhausenpassen“. Sie verweist auf die Erfahrungen aus dem Ossietzky-Hof: „Ein aufwändiger Wettbewerb,hohe Erwartungen – und am Ende ein Konzeptwechsel, der weder die Kosten noch die Ziele stabilgehalten hat.”
Gestern absolvierten wir unseren vielbeachteten Informationsstand am Nordhäuser Herder-Gymnasium. Noch bevor wir mit diesem Termin überhaupt an die Öffentlichkeit gingen, schaukelte sich das linke Spektrum hoch. In der Schule gab es Gesprächskreise, wie wir erfuhren, ansonsten verhielt sich die Schulleitung aber während der Veranstaltung neutral. Angesichts der Tatsache, dass wir im Schnitt mindestens einmal in der Woche auf der Straße beim Bürger sind, waren wir ob dieser Aufmerksamkeit einigermaßen erstaunt. Beschworen wurde die sogenannte „politische Neutralität“ an den Schulen. Das ist ganz in unserem Sinne. Wie weit es aber damit her ist, berichten uns Schüler und Eltern seit Jahren. Auch die jüngsten Nachrichten aus Sachsen und Niedersachsen lassen uns an politischer Neutralität an den Schulen zu Recht zweifeln. Wir geben den jungen Menschen die Gelegenheit, sich ein objektives Bild von unserer Partei, von uns als Menschen und unserer Programmatik zu machen. Das ist nur gerecht – nicht IN der Schule, sondern außerhalb. Zahlreiche Schüler haben die Gelegenheit genutzt. Die Nebenschauplätze des Standes lassen seit heute für die Kids einen ultimativen Vergleich zu: Linke Fanatiker, deren Toleranzgrenze an der Meinung Anderer endet, die sich in Baumwipfeln anbinden und von dort Beleidigungen gegenüber der Polizei, der Feuerwehr und uns skandieren und von dort aus mit dem Megafon ihre kruden Thesen verbreiten, oder die Konservativen in Blau, die friedlich an einem Informationsstand den Kontakt und das sachliche Gespräch suchen? An dieser Stelle danken wir den Einsatzkräften der Polizei, die in großem Aufgebot unseren Stand sicherten, und der Feuerwehr, die den jungen Mann dann wieder aus seinem Baum holen musste. Danke auch an Marcel Drößler als Vertreter unserer Jugendorganisation „Generation Deutschland“. Wir werden auch weiterhin den Kontakt zu den älteren Schülern suchen, in Zukunft mit einem angemessenen Abstand zum Eingangsbereich der Schule.
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