Wie steht es um die Tafel in Nordhausen?

Wie steht es um die Tafel in Nordhausen?

Bernd Schütze (Stadtrat) und Kirsten Paarmann (Kreistag) besuchten am Montag die Räumlichkeiten der Nordhäuser Tafel…
 
„Der Einladung von Frau Rathnau sind wir sehr gern gefolgt. Wir nahmen uns viel Zeit, um uns die Räumlichkeiten vor Ort anzuschauen und ausführlich mit Frau Rathnau ins Gespräch zu kommen. Nach der langen Corona- Zwangspause musste die Nordhäuser Tafel aufgrund umfangreicher Bauarbeiten in der Grimmelallee den Betrieb wiederum vorübergehend einstellen.
 
Das Gebäude zu Fuß zu erreichen, ist schon schwierig; für Lieferfahrzeuge jeglicher Art ist es unmöglich. Mitarbeiter und Ehrenamtliche nutzen die Zeit und bringen die Räumlichkeiten auf Vordermann. Wir überzeugten uns, dass ein vorübergehender Umzug der Tafel aufgrund des notwendigen umfangreichen Equipments nicht realisierbar ist.
 

Tafel-Chefin Helga Rathnau mit Bernd Schütze und Kirsten Paarmann

Frau Rathnau berichtete uns von den Anfängen der Tafel und von der Suppenküche, von guten und von schlechten Zeiten und von der körperlich harten Arbeit, die ihre meist ehrenamtlichen Mitarbeiter stemmen.

 
Wir erfuhren, dass die Hilfe von außen mittlerweile erfreulich hoch ist. Verbrauchermärkte zeigen sich großzügig, selbst ortsansässige Gastwirte unterstützen gern. Aber auch die Anzahl der Bedürftigen ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Die Situation verschärfte sich nochmals mit dem Beginn der Ukraine-Krise und der damit einsetzenden erneuten Flüchtlingswelle. Wir haben größte Hochachtung vor dem Einsatz von Frau Rathnau und ihrem Team. Wir empfinden es aber auch als Schande, dass solche Einrichtungen in einem Land wie Deutschland überhaupt notwendig sind.
 
Die AfD-Fraktionen im Kreistag und im Stadtrat Nordhausen sichern der Nordhäuser Tafel ihre volle Unterstützung zu.“
 
Kirsten Paarmann
 
17. Juni 1953: Ein bedeutsames Datum

17. Juni 1953: Ein bedeutsames Datum

Heute denken wir an die mutigen Männer und Frauen, die sich am 17. Juni 1953 gegen die Kommunisten und für Freiheit und Demokratie einsetzten. Diese Menschen müssen uns Vorbild sein, denn angesichts der beängstigenden Entwicklungen in unserem Land ist der Schlagsatz „Freiheit statt Sozialismus“ heute aktueller denn je. Nach 30 Jahren sind Demokratie und Meinungsfreiheit durch Links-Grün, die Systemparteien und ihre Helfershelfer wieder auf gefährliche Weise bedroht.