von Kirsten Paarmann | Okt. 19, 2026 | Allgemein
Mit der Einstellung des Kochhaus-Lieferdienstes zum 23. Oktober fällt ein wichtiges Lieferangebot für warme Mahlzeiten im Landkreis Nordhausen weg. Darauf weist die Nordhäuser AfD-Stadträtin und Landtagsabgeordnete Kerstin Düben-Schaumann hin.
Besonders betroffen seien Menschen, die aus Alters- oder gesundheitlichen Gründen nicht mehr selbst kochen können oder auf regelmäßige Essenslieferungen angewiesen sind. „Für sie bedeutet der Wegfall, dass sie sich kurzfristig um eine neue Versorgung kümmern müssen. Der Besuch des Lieferanten war zugleich ein wichtiger sozialer Kontakt.“ Da in Nordhausen nach bisherigem Kenntnisstand nur noch ein Lieferdienst verbleibt, könnten Alternativen knapp werden.
„Das Kochhaus steht für sehr gute Essensqualität. Umso bedauerlicher ist es, dass das Lieferangebot nun wegfällt. Für ältere Menschen, die allein leben oder im Alltag auf Unterstützung angewiesen sind, ist ein regelmäßiges warmes Essen keine Selbstverständlichkeit. Wenn ein vertrauter Lieferdienst wegbricht, stellt sich ganz konkret die Frage, wie die tägliche Versorgung künftig gesichert werden kann“, erklärt Stadträtin Kerstin Düben-Schaumann.
Sie schlägt vor, dass sich der Landrat, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie alle Fraktionen des Kreistages und der Stadt- und Gemeinderäte zeitnah zusammensetzen, um mögliche Lösungen zu besprechen. Auch der verbleibende Lieferdienst soll einbezogen werden.
„Wir sollten klären, wie viele Menschen das Kochhaus-Lieferangebot genutzt haben, ob der verbleibende Lieferdienst zusätzliche Kunden aufnehmen kann und welche Alternativen es gibt, wenn das nicht möglich ist. Niemand sollte wegen fehlender Liefermöglichkeiten auf eine verlässliche warme Mahlzeit verzichten müssen“, so Düben-Schaumann.
Bei dem Gespräch soll konkret geprüft werden, welche Lieferkapazitäten vorhanden sind und ob regionale Anbieter oder soziale Träger zusätzliche Unterstützung leisten können.
von Kirsten Paarmann | Okt. 6, 2026 | Allgemein
Die Landtagsabgeordnete und Stadträtin Kerstin Düben-Schaumann (AfD) freut sich über die Förderzusage des Bundes in Höhe von rund 1,86 Millionen Euro für dasSalzabad.„Das ist ein guter Tag für Nordhausen! Gerade mit Blick auf den 100. Geburtstag 2028.Eine Tradition kann wieder aufleben.“Sie gratuliere allen, die sich dafür eingesetzt haben, und zwar ausdrücklich allen. „GuteNachrichten haben es an sich, dass sie später viele Absender gehabt haben – wie manaktuell den Medien entnehmen kann“„Unsere Anfrage im Erfurter Landtag im Sommer 2025 war ein Anfang, das Bad habenwir seither immer wieder öffentlich zur Sprache gebracht. Man weiß nie, was aus einerFrage wird. Manche versickern, andere werden zur Quelle – in diesem Fall für das Bad inSalza.“Dass dieses Thema so schnell an die richtigen Schreibtische gefunden habe, sei einegute Fügung für die Nordhäuserinnen und Nordhäuser. „Erst war das Bad ein Thema fürNachfragen, jetzt ist es eines für zahlreiche Posts und Pressemitteilungen. Dazwischenliegt manchmal gar nicht viel, nur jemand, der den Anfang macht.“Mit Augenzwinkern blickt Frau Düben-Schaumann auf die letzten Tage: „Das Beckenwar selten so voll wie in dieser Woche, vor allem von Politikern der CDU mit ihrenHandykameras. Das freut mich, Bewegung ist ja in jedem Fall gesund – auch, wenn dasBecken noch leer ist. Noch mehr freue ich mich auf den Tag der Eröffnung, an dem dieNordhäuserinnen und Nordhäuser ihr Bad endlich wieder in Besitz nehmen können.Sofern die Christdemokraten dann Platz lassen.“
von Kirsten Paarmann | Sep. 15, 2026 | Allgemein
Eine Stadtratsanfrage der AfD-Stadträtin Kerstin Düben-Schaumann soll Klarheit über Kosten, Baukonzept und Mietentwicklung bringen
Nordhausen braucht Klarheit über ein Projekt, das viele Erwartungen geweckt hat und sich im Verlauf sichtbar verändert hat. Das IBA-Projekt „Multitalent Ossietzky-Hof“ wurde einst als
innovatives Modellprojekt vorgestellt. Heute stehen zentrale Fragen im Raum – zu den Kosten, zum Baukonzept und zu den Mieten.
Um diese Fragen zu beantworten, hat die Stadträtin Kerstin Düben-Schaumann eine umfassende Anfrage an den Oberbürgermeister gestellt.
1. Kostenentwicklung
Im Mittelpunkt steht die Kostenentwicklung des Projekts:
Wie haben sich die Gesamtkosten seit Beginn verändert? Welche Ursachen gibt es für
Steigerungen? Und wie verteilen sich die finanziellen Lasten zwischen Stadt und SWG?
Die Anfrage fordert zudem Transparenz darüber, wann eine vollständige Schlussabrechnung
vorliegt und wie diese dem Stadtrat präsentiert wird.
2. Baukonzept – Neubau „Franzi“
Ein weiterer Schwerpunkt betrifft den Neubau „Franzi“. Ursprünglich war ein Holz-Hybridbau
vorgesehen, später wurde auf einen Betonmodulbau umgestellt. Die Stadtratsanfrage soll
klären, wer diese Entscheidung getroffen hat, welche Varianten geprüft wurden und welche
wirtschaftlichen sowie ökologischen Auswirkungen dieser Wechsel hat. “ Es entsteht also jetzt
ein Wohnblock, ähnlich jenem, der zuvor abgerissen wurde.“
Auch die Rolle der IBA-Vorgaben wird hinterfragt.
3. Mieten & Nebenkosten
Besonders relevant für die Menschen im Quartier ist die Entwicklung der Nettokaltmieten,
Warmmieten und Nebenkosten.
Die Anfrage fordert eine Gegenüberstellung der ursprünglichen Kalkulationen und der heutigen
Werte.
Sie thematisiert die Frage, ob die Ziele „bezahlbares Wohnen“ und „sinkende Nebenkosten“
erreicht wurden – und ob weitere Mieterhöhungen ausgeschlossen werden können.
„Der Ossietzky-Hof ist mehr als ein Bauprojekt. Er ist ein Versprechen für modernes Wohnen,
ein Quartier mit Perspektive.
Die Stadtratsanfrage soll dazu beitragen, dass dieses Versprechen überprüfbar bleibt.
Sie fordert Transparenz, Nachvollziehbarkeit und eine klare Bewertung der bisherigen
Entscheidungen – auch angesichts der Millionensummen an öffentlichen Geldern, die dort
hineingeflossen sind“, so Frau Düben-Schaumann.
von Kirsten Paarmann | Sep. 8, 2026 | Allgemein
22.776 Bürger haben unterschrieben. Jetzt muss die Landesregierung endlich liefern.
Nordhausen/Erfurt, 8. September 2026. Die Botschaft der zweistündigen Anhörung zur Petition „Bäder in Not“ im Thüringer Landtag hätte deutlicher kaum sein können: Die Thüringer Schwimmbäder brauchen endlich eine verlässliche und dauerhafte Finanzierung durch das Land. 22.776 Bürgerinnen und Bürger haben die Petition unterschrieben. Mehr als 30 kommunale Hallenbäder haben sich zu der Initiative zusammengeschlossen, auch das Badehaus Nordhausen ist dabei. Gefordert werden unter anderem 30 Millionen Euro jährlich für die kommunalen Bäder, eine Bäderkonzeption 2040 sowie ein ständiger Ansprechpartner des Landes und schnelle Entscheidungen.
Für die Nordhäuser Stadträtin und Landtagsabgeordnete Kerstin Düben-Schaumann ist das ein längst überfälliger Schritt: „Es reicht jetzt! Die Landesregierung kann nicht ständig von Daseinsvorsorge, Teilhabe und sozialer Verantwortung reden und gleichzeitig zusehen, wie unsere Schwimmbäder finanziell ausbluten.“
Schwimmbäder seien kein Luxus. Hier lernen Kinder schwimmen, hier findet Schul- und Vereinssport statt, hier werden Menschen im Rahmen von Prävention und Rehabilitation behandelt. Die Initiative verweist auf Millionen Besucher jährlich und rund 40.000 Kinder, die in Thüringen jedes Jahr das Schwimmen lernen.
„Bei einem Kind, das nicht schwimmen kann, geht es im schlimmsten Fall um Leben und Tod. Wer beim Schwimmenlernen spart, spart an der falschen Stelle“, erklärt Düben-Schaumann.
Umso unverständlicher sei es, wenn gleichzeitig für politische Programme, Förderprojekte und ideologisch geprägte Vorhaben erhebliche öffentliche Mittel bereitgestellt würden.
„Wenn der Staat Geld für immer neue NGO-Projekte, politische Kampagnen und ideologische Programme findet, dann muss er auch Geld für funktionierende Schwimmbäder finden. Und wenn Milliarden aus Deutschland in Projekte in aller Welt fließen, während Kommunen hier vor Ort nicht einmal mehr wissen, wie sie ihre Bäder offenhalten sollen, dann stimmt etwas ganz grundlegend mit den politischen Prioritäten nicht.“
Düben-Schaumann fordert deshalb eine klare Prioritätensetzung:
„Erst die eigene Bevölkerung, dann alles andere. Unsere Kinder müssen schwimmen lernen können. Unsere Vereine brauchen Trainingsmöglichkeiten. Unsere Kommunen brauchen eine verlässliche Infrastruktur. Das ist konkrete Politik für die Menschen – und nicht irgendein abstraktes Förderprojekt, dessen Nutzen für die Bürger vor Ort kaum nachvollziehbar ist.
Für Theater- und Kulturförderung werden wie selbstverständlich Millionen bereitgestellt. Das kann man politisch vertreten. Aber dann darf man nicht gleichzeitig behaupten, für unsere Schwimmbäder sei kein Geld vorhanden.
Die Landesregierung hat im Doppelhaushalt 2026/27 einmalige Mittel für die Bäder vorgesehen, 8 Millionen Euro im Jahr 2026 und 6 Millionen Euro im Jahr 2027. Das löst das grundlegende Problem jedoch nicht. Wir brauchen eine dauerhafte Finanzierung. Die kommunalen Träger können diese Aufgabe angesichts steigender Energie-, Personal- und Instandhaltungskosten nicht dauerhaft allein stemmen.“
Besonders bitter sei die Situation in Nordhausen. Das Salzaquellbad verfällt weiter, während das Oberzentrum Nordthüringens weiterhin über kein eigenes funktionierendes Freibad verfügt.
Düben-Schaumann kritisiert in diesem Zusammenhang auch die fehlende Präsenz von Oberbürgermeister Buchmann bei der Anhörung in Erfurt:
„Ich hätte mir gewünscht, dass unser Oberbürgermeister die Gelegenheit nutzt und in Erfurt persönlich für Nordhausen kämpft. Wenn es um die Zukunft unserer Bäder und damit um die Lebensqualität der Nordhäuser geht, sollte die Stadtspitze ruhig mal sehen lassen.“
Für Düben-Schaumann ist das Ergebnis der Petition ein unmissverständlicher Auftrag:
„Die Landesregierung muss endlich entscheiden, welchen Stellenwert die Schwimmbäder im Freistaat tatsächlich hat. Wer Milliarden für fragwürdige politische Projekte und internationale Vorhaben aufbringen kann, der muss auch 30 Millionen Euro jährlich für die Rettung unserer Thüringer Schwimmbäder aufbringen können. Das ist eine Frage der Prioritäten und des politischen Willens!“
Kerstin Düben-Schaumann, AfD
Stadträtin der Stadt Nordhausen
Mitglied des Thüringer Landtages
von Kirsten Paarmann | Aug. 27, 2026 | Allgemein
Die AfD‑Fraktion im Stadtrat Nordhausen fordert, bei der geplanten Neubebauung der Wohnblöcke auf der Westseite der Rautenstraße vorrangig lokale und regionale Planungsbüros zu berücksichtigen. Einen entsprechenden Antrag hat sie jetzt für den Stadtrat gestellt.
Hintergrund sind die erheblichen Bauschäden, die nach Angaben der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen (SWG) Abriss und vollständigen Neubau erforderlich machen.
Die AfD-Stadträtin Kerstin Düben-Schaumann hat hierzu einen Antrag eingebracht, der den Oberbürgermeister als Gesellschaftervertreter der Stadt Nordhausen beauftragt, in der Gesellschafterversammlung der SWG einem ausschließlich bundesweiten Architektenwettbewerb nicht zuzustimmen.
Stattdessen soll zunächst ein regionaler Ideen- und Planungswettbewerb entwickelt werden, an dem Architektinnen, Architekten, Stadtplanerinnen, Stadtplaner und Planungsbüros aus Nordhausen und der näheren Region teilnehmen können
Düben‑Schaumann, Stadträtin und Landtagsabgeordnete, sagt, dass die Rautenstraße eines der wichtigsten Zukunftsprojekte der Stadt sei und deshalb zuerst diejenigen planen sollten, die Nordhausen und seine Besonderheiten wirklich kennen.
„Lokale bzw. regionale Büros verstehen die Menschen, die städtebaulichen Strukturen und die Geschichte der Stadt, weshalb diese Kompetenz am Anfang eines solchen Verfahrens stehen müssen.“
Zudem unterstreicht sie, dass das Projekt aus Nordhausen heraus entstehen soll und von den Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen werden muss.
Ein extern entwickeltes Konzept müsse später oft mühsam erklärt werden, während regionale Planung von Beginn an eine höhere Identifikation ermögliche.
„Nordhausen verfügt über qualifizierte Planungsbüros, die die örtlichen städtebaulichen Strukturen, die Innenstadt und die besonderen Rahmenbedingungen der Stadt kennen.“ Diese regionale Fachkompetenz müsse bei einem derart prägenden Bauvorhaben vorrangig genutzt werden. „Und zugleich können auch Vorschläge für das Umfeld hinter der Rautenstraße gemacht werden.“
Die Fraktion betont, dass die städtebauliche Entwicklung Nordhausens nicht allein durch die SWG entschieden werden dürfe. Die politische Verantwortung liege bei den gewählten Stadträtinnen und Stadträten – im Dialog mit der Bevölkerung.
Gerade bei Projekten, die das Stadtbild über Jahrzehnte prägen, müsse der Stadtrat städtebauliche Leitlinien setzen und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger einbringen.
Die AfD‑Fraktion verweist darüber hinaus auf die Planungen für die Bibliothek oder den Ossietzkyhof. Dort habe sich gezeigt, dass aufwändige Wettbewerbsverfahren mit überregionalen Büros nicht automatisch zu breiter Akzeptanz in der Bevölkerung führen.
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