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Bürgersprechstunde mit Axel Judenhahn

Bürgersprechstunde mit Axel Judenhahn

Axel Judenhahn, Mitglied des Kreistages und Sachkundiger Bürger im Stadtrat, bietet am Montag, 25. Mai 2020 in der Geschäftsstelle in der Löbnitzstraße 5 seine nächste Bürgersprechstunde an. Herr Judenhahn war viele Jahre als Fußballtrainer aktiv und ist unser erster Ansprechpartner rund um die Themen Schul- und Breitensport. Die Sprechstunde findet von 14 bis 16 Uhr statt. Wer nicht persönlich vorsprechen möchte, kann für die Zeit auch unter der Telefonnummer 03631 / 47 32 847 mit Axel Judenhahn in Kontakt treten.

Hinweis: Es gelten die Corona-Schutzmaßnahmen, 1.50 Meter Abstand und Mund-Nasen-Bedeckung.

„Kreistagssplitter“ – Mai 2020

„Kreistagssplitter“ – Mai 2020

Die Bürokratie benötigt den Bürger immer weniger Schritt für Schritt. Gerade in Zeiten des Regierens und Verwaltens auf Basis von Seuchengesetz und Allgemeinverfügung spürt man eines doch immer deutlicher: der Mensch denkt der Bürokrat lenkt.

Schon der Rahmen dieses Kreistags ist beredetes Zeichen für das mono-personale Selbstverständnis im Landkreis. Auf Stühlen hockend, ohne Tisch, mithin wie ein infektiöses Etwas, getrennt von den Kollegen der Fraktion, platziert zum Empfang der Botschaften.

Ein ehrlicher Dank an die Beschäftigten der Kreistagsverwaltung, die in diesen Zeiten alles vorbildlich organisiert haben. Gnade im Unglück widerfuhr uns allerdings durch die Erlaubnis des Hausherren, die Masken so wir denn brav auf dem Gestühl sitzend verharren fallen lassen können.

Eine kurze Kreistagssitzung sollte es werden. Ein Abnicken im Eiltempo war geplant, doch es kam wieder einmal anders. Die Splitter des Anstoßes:

  1. Zuschuss zur Schülerspeisung. Hier sollte eigentlich ohne Grund ein schwaches Instrument zur Unterstützung durch ein vermeintlich EU-konformes und kompliziertes Element ersetzt werden. Durch die bekannten Fraktionen ging wie immer ein Riss. Herr Primas verstand seine Gesinnungskollegen nicht, ebenso wie die SPD (der Landrat ist ja leider auch Parteipolitiker) sich nicht komplett selbst verstand. Die FDP war dafür und dagegen, wie immer. Die Bürgerliste Südharz (BLS) war der der Abstimmungspartner der AfD. RUND 95.000 Euro fließen als Zuschuss in beide Varianten. Nach Jahren sprudelnder Steuereinnahmen stellen wir uns immer wieder die Frage: warum ist das Schulessen nicht für alle kostenlos?
  2. Wer 200.000 EURO für die Bewachung von „Flüchtlingen“ zum Schutz vor sich selbst ausgibt, der sollte sich schämen, die Kinder vorab zu Kostenfaktoren einer Familie zu stigmatisieren. KINDER SIND SYSTEMRELEVANT für die AfD.
  3. Mit NEIN sprach sich unsere Fraktion bei der Neubesetzung des Integrationsbeirates aus. INTEGRATION IST EINE BRINGEPFLICHT der Berechtigten. Alles andere ist Makulatur ODER einfach gesagt: rausgeschmissenes Steuergeld.
  4. Antrag der AfD-Fraktion: Weisung für die beiden Vertreter des Kreistages in der Reginalplanungskommission, man möge beim weiteren Ausbau der Windkraft mit Nein stimmen. Der Antrag wurde, weil unzulässig, vom Landrat von der Tagesordnung genommen. Ich appellierte nochmal an die anderen Fraktionen, die Streichung von der Tagesordnung wenigstens den Kreistagsmitgliedern zur Entscheidung vorzulegen. Ohne Erfolg. Auch machte ich deutlich, dass die selben Vertreter auch über die Belange in Sachen Gipskarst ihr Votum für den Landkreis abgeben auch hier keine Chance für die AfD.

Es bleibt bei der Politik von oben nach unten. Der Bürger stört dabei immer mehr. Ihre AfD-Fraktion wird trotzen und weiter den Bürger vertreten. Darauf ist Verlass.

 

„Die Linke“ Nordhausen arbeitet mit MLPD zusammen!

„Die Linke“ Nordhausen arbeitet mit MLPD zusammen!

Zum „gemeinsamen Gedenken“ am gestrigen 8. Mai riefen Nordhäuser Vertreter von „Die Linke“ und MLPD auf. Für die Kundgebung der vereinten Altmarxisten warben der MLPD-Funktionär Kurt Kleffel und Thomas Heuser, Vorstandsmitglied der Linkspartei in Nordhausen. Die Kundgebung lief unter der Losung „Gib Antikommunismus keine Chance!“ und „75 Jahre Befreiung vom Hitler-Faschismus!“. Die MLPD kennt man als sektenähnliche Splittergruppe, die die Welt abermals mit dem mörderischen Kommunismus beglücken will. Zu sehen war sie zuletzt auch bei den Demonstrationen von „Fridays for future“ in der Nordhäuser Innenstadt. Ihre Veranstaltungen und Schriften wirken wie aus der Zeit gefallen und man könnte über das kuriose Gehabe mit antiquiertem Zeremoniell lachen – wenn sie es nicht so verdammt ernst meinen würden. Die Hardcore-Kommunisten glorifizieren Stalin und bewegen sich zuweilen auch im Umfeld des linken Antisemitismus. Nun erfolgte gestern der Schulterschluss mit führenden Vertretern der beiden Parteien. Wir fragen uns: was ist mit „Die Linke Nordhausen“ los?

Screenshot, 8. Mai 2020. https://www.rf-news.de/2020/kw19/8-mai-sieg-oder-niederlage

AfD und die Frage nach der Seitenzahl. Ein Kommentar

AfD und die Frage nach der Seitenzahl. Ein Kommentar

Die einzig wichtige Frage rutscht immer wieder in den Hintergrund: Auf welcher Seite des Grundgesetzes wird die Zahl genannt, bei derer das Grundgesetz automatisch außer Kraft gesetzt wird? Wo steht, dass ich ohne größere verfassungsrechtliche Rechtfertigung unter Hausarrest gestellt werde, Berufsverbot erhalte, mit Einzelhaft und Kontaktverbot? Wo steht etwas zu dauerhaftem Versammlungsverbot, Demonstrationsverbot, Reisebeschränkungen und die Außerbetriebsetzung von Parlamenten und Gremien?

Politiker übergeben ihre Aufgaben an Mediziner, für die alle Menschen faktisch krank sind, auch die Gesunden. Eine Gruppe von Menschen, die nicht nach dem Grad der Gesundung bezahlt werden, sondern nach ihrem Aufwand für Diagnose und Medizintechnik entlohnt werden. In Folge haben wir das teuerste System der Welt mit einer kranken Gesellschaft. Depressionen sind die Nummer 1, Krankenhauskeime sind System und das monatliche Einkommen wird gegen jede Form von alternativer Medizin verteidigt. Was nicht operiert werden kann ist nicht heilbar, einen Status quo der Gesundung gibt es nicht.

Diesen Menschen wird von den Politikern das Land im Handstreich übergeben. Von Politikern, welche als Sparkassenlehrling das Gesundheitsministerium (ver)leiten. Eben solche Politiker auch, wie eine völlig ungeeignete SPD-Dame jetzt Wehrbeauftragte ist.

Die schaffen DAS.

DAS ist der Rest unseres Vaterlandes, welches erst von Nationalsozialisten, dann von den Sozialisten kommunistischer Prägung und nun von den Sozialisten der „Eine-Welt-Ideologie“ an den Rand des Absturzes geführt werden.

Gradmesser deren Erfolges ist das mehrheitliche Klatschen des deutschen Schlafschafes und sein verzweifelter Schrei nach mehr Steuerabgaben und Bevormundung. Mehr Staat, mehr Überwachung, mehr Abhängigkeit.

Zum Glück gibt es eine Alternative.

Ihr Jörg Porphet

Der 8. Mai – meine persönlichen Gedanken

Der 8. Mai – meine persönlichen Gedanken

Gedenktage bedingen in sich selbst die Tätigkeit des Denkens. Nun liegt es in der menschlichen Eigenheit, dass jeder durch soziale, gesellschaftliche, familiäre, bildungsbedingte und sonstige soziologische Prägungen dabei zu unterschiedlichen Ergebnissen kommt.

Der Sozialist, der heute vor den offiziellen Stelen des Erinnerns sein Haupt senkt, hat andere Gedanken als ich. Er gedenkt der Befreiung vom Nationalsozialismus. Da frage ich mich, wie ein Sozialist sich aus seiner eigenen Geschichte verabschiedet, praktisch die Seite wechselt und sich von seiner Ideologie selbst befreit? Ist doch der Sozialist als Vorkämpfer des Kommunismus immer der entschiedene Gegner der unveräußerliche individuellen Freiheitsrechte des Bürgers und der Existenz von privaten Eigentum. Sein Ziel sind gleichgeschaltete Massen der Internationale und das Volkseigentum.

Mir sind Diktaturen immer Zeichen für zuviel Staat. Ich als Freiheitlicher will immer den Staat auf das unbedingte notwendige reduzieren und die Individuelle Freiheit auf ein Maximum.

Dem Sozialisten ist es der Tag der Befreiung, dem Staatsbürger ist es zunächst der Tag der bedingungslosen Kapitulation. Dem Sozialisten ist es wichtig, hier ein Ende einer sozialistischen Diktatur zu sehen, von der er sich mit jedem Jahr der Geschichte mehr und mehr distanziert. So schafften es die Linken des Landes, die DDR als Heimstatt des kommunistischen Widerstandes zu manifestieren, während die Nationalsozialisten grundsätzlich in der BRD wohnhaft waren. Ein tolle Leistung der Propaganda – bis heute.

Während in meinem Gedenken die DDR die nächste linke Diktatur auf deutschen Boden entfaltete, gestaltete man in den Westzone mit dem Grundgesetz der zukünftigen Bundesrepublik den Neubeginn einer gesellschaftlichen Entwicklung, welche das beste Ergebnis einer nachhaltigen und tiefgreifenden gesamtgesellschaftlichen Bewusstseinsänderung war und bis heute ist.

Demzufolge ist mein wichtigster Gedenktag der 20. Juli und die Helden des bürgerlichen Widerstandes.

Der Sozialist denkt bei Widerstand sicher an seine in Moskau ausgebildeten Kader und Funktionäre. Die bestimmten später die Geschicke im Vasallenstaat, während zuvor deutsche Kommunisten wie Ernst Thälmann im Zuchthaus hingerichtet wurden.

Gedenken muss man den Millionen Toten, die als Zeichen nicht funktionierender Demokratien, die als Zeichen der Macht von Ideologien und Propaganda für die Machtstaaten der damaligen Zeit ihr Leben geben mussten.

Dass der Krieg vielleicht sogar zu verhindern gewesen wäre, warum die anderen Machtblöcke erst dem Tun zu sahen und viel zu spät eingriffen, wo der Völkerbund war in jener Zeit, warum dieser Krieg von allen Seiten nicht an den Ländergrenzen halt machte – Fragen über Fragen, die bis heute nicht abschließend beurteilt wurden.

Ich weiß nicht, ob das Gedenken der Sozialisten auch die Opfer von neuer Macht und Willkür berührt. Die Rheinwiesen, die politischen Gefangenen, die politischen Opfer danach, die Vertreibungen.

Traurig ist für mich an diesem Tag, dass wir noch immer keine Friedensverträge haben. Ob diese völkerrechtlich notwendig sind oder nicht, aber nach der Wiedervereinigung 1990 hätte man diese Verträge als symbolische Zeichen der gesamtdeutschen Rückkehr in die Völkergemeinschaft abschließen und das Grundgesetz in eine vom Volk frei gewählte Verfassung wandeln müssen.

Aber so denkt halt jeder etwas anders. Für mich bedeutet Zukunft, dass wir mit dem Gelernten gestalten wollen, der Blick geht nach vorn.

Zumindest nehme ich mir die Freiheit und gedenke nicht mit den SED-Nachfolgern und den mit ihnen in Koalition befindlichen Parteien gemeinsam.

Ihr Jörg Prophet