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Hans und Sophie Scholl, Christoph Probst und andere Mitglieder der „Weißen Rose“ waren unglaublich mutige junge Leute, die in einer Zeit in den Widerstand gingen, in der es mehr als gefährlich war, sich gegen das System zu stellen. Sie bezahlten für ihre aufrechte Haltung mit dem Leben; sie wurden denunziert, verurteilt und noch am selben Tag enthauptet.

In der gestrigen Sitzung des Nordhäuser Kreistages wurde einmal mehr über die Durchführung des sogenannten „Geschwister-Scholl-Wettbewerbes“ diskutiert, ein völlig unausgegorener Antrag der LINKEN. Weder Trägerschaft, noch Durchführung oder die Finanzierung standen wirklich fest. In der Folge wurde im Namen der Geschwister Scholl diskutiert wie auf einem orientalischen Basar.
Die AfD-Fraktion stellte schon im Vorfeld den Antrag, den entsprechenden Punkt von der Tagesordnung zu nehmen – leider ohne Erfolg – und beteiligte sich später ganz bewusst nicht an der weiteren Debatte. Am Ende dieser unwürdigen Diskussionen und einige Änderungen später wurde der Antrag angenommen, mit freundlicher Unterstützung der CDU – obwohl damit zu rechnen ist, dass bei diesem „Projekt“ die politische Meinungspluralität, für die die Geschwister Scholl sich so einsetzten, vor jeder konservativen Haltung endet.

Kirsten Paarmann,
AfD-Fraktion im Kreistag Nordhausen